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Wolfenbüttler
Wasser

"Das
Gästehaus der Bundesakademie für kulturelle Bildung, die
„Schünemann’sche Mühle“, ist eine seit 1630
existierende Wassermühle am Rosenwall mit Gruppenräumen bis zu 120
Personen. Hier finden regelmäßige
Jahrestreffen des Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ) statt."

So sieht heute der ehemalige Mühlgraben aus.

Im Mühlteich reihert einer rum.

"Zwei
Okerarme umschließen den historischen Stadtkern von Dammfeste und
Heinrichstadt. Vom südlichen Arm zweigt am Schulwall
ein Graben ab, der an der Hauptschleuse zum Schloss und in Gegenrichtung zur Kommisse verzweigt, wo er als Großer Kanal die
Innenstadt in Nordrichtung durchquert. Hier handelt es sich um die Reste einer umfangreichen historischen Grachtenanlage aus dem
16. Jahrhundert, die von Hans Vredeman de Vries bei der Erweiterung der Heinrichstadt gestaltet worden ist. Am Großen Kanal ist
eine der wohl bekanntesten Attraktionen Wolfenbüttels zu sehen,
der vollständig von Häusern gesäumte Abschnitt mit dem
Namen Klein Venedig."

Klein Venedig 1954 (Quelle)

Verliebte und Venedig, das passt zusammen, also sind die Liebesschlösser logisch.

"Eingebettet
in die charmante Altstadt von Wolfenbüttel steht ein Haus, das
durch seine Maße auffällt. Ganze
2,20 Meter ist das schmalste Haus von Wolfenbüttel, das 1751 errichtet wurde, an der Vorderseite breit. Also
in etwa so breit, wie 24 aneinandergereihte Flaschen des Wolfenbütteler
Kräuterlikörs. Heute gehört es
Wiebke Benstein und die
führte uns durch ihre ganz besondere Immobilie. Das einzigartige Fachwerkhaus im
Kleinen Zimmerhof 15 ist ein wahres Raumwunder. An der Vorderseite misst es gerade einmal 2,20 Meter,
an der Gartenseite sind es 3,50 Meter. Und dennoch bietet das Haus rund 100 Quadratmeter Wohnfläche.
Eine etwa 12 Meter lange Wendeltreppe verbindet die fünf Etagen. "Wenn man die Treppen hoch muss,
braucht man viel Puste. Wenn man unten etwas vergessen hat, ist das sehr unpraktisch", erzählt
Wiebke Benstein, der die Begeisterung für ihre Immobilie auch nach sieben Jahren deutlich anzumerken ist.
Das Haus kenne sie noch aus ihrer Kindheit und als sie erfuhr, dass das Haus zum Verkauf steht, habe sie
zugeschlagen und es nie bereut. In der Lessingstadt lässt sich kein Haus finden, das schmaler
ist.
Es ist angeblich das zweitschmalste Haus Deutschlands.

Es gibt wohl noch ein Haus in Eisenach, das noch schmaler ist", berichtet Wiebke Benstein." Quelle
Stimmt! "Das als „Schmales Haus von Eisenach“ oder „Handtuch“ (Handtuchhaus) bezeichnete Fachwerkhaus
am Johannisplatz 9 in Eisenach ist eines der schmalsten und kleinsten bewohnten Häuser Deutschlands. Es
hat eine Breite von nur 2,05 m und eine Grundfläche von 20 m².
Eine
Höhe von 8,50 m gewährt dem Gebäude immerhin zwei Etagen.
Das genaue Baujahr des schmalen Hauses ist unbekannt, aber das Alter wird auf etwa 250 Jahre geschätzt."

"Logenhaus von 1691 der Freimaurerloge »Wilhelm zu den drei Säulen«
Mit den Worten des Aufklärers, Dichters und auch Freimaurers
Gotthold Ephraim Lessing aus „Ernst und Falk –
Gespräche für Freimäurer“ begrüßt das
Wolfenbütteler Logenhaus, ein Fachwerk- und Hofbeamtenhaus aus
dem
Jahr 1691. Die Loge selber ist seit 1847 ansässig und vermietet im Haus Sozialwohnungen. Daneben
betreibt sie einen Saal, im dem regelmäßig öffentliche Veranstaltungen stattfinden.
LOGE LIVE ist eine eigene,
öffentliche Veranstaltungsreihe der Freimaurerloge und wird bewusst abwechslungsreich gestaltet:
Mal stehen Live-Musik und Konzerte im Mittelpunkt, mal eine Lesung oder ein hochkarätiger Vortrag.
An anderen Abenden lädt die Loge zum Mitmachen ein. So entsteht ein Programm, das unterschiedlich
interessierte Menschen zusammenbringt - neugierig, offen und respektvoll. Millionen Menschen fühlen sich
weltweit brüderlich verbunden,
und die Loge in Wolfenbüttel ist ein Teil davon. Dabei bemühen sich die Logen,
durch rituelle Handlungen eine geistige Vertiefung und eine sittliche Vervollkommnung ihrer Mitglieder zu
erreichen. Ziel des Logen-Bemühens sind Toleranz, Nächstenliebe und auch praktische Wohltätigkeit." Quelle

"Im Jahr 1786 gründete der Hofbankier Philipp Samson aus dem 20.000 Reichstaler betragenden
Stiftungskapital seines Vaters Samson Gumpel eine Talmud-Tora-Freischule. Samson war Vorsteher
der jüdischen Gemeinde Wolfenbüttel, in unmittelbarer Umgebung ließ er im Hinterhof seines Hauses
Harzstraße 12 eine Synagoge einrichten. Der zweistöckige Fachwerkbau diente von 1781 bis 1893
als Synagoge und bot bis zu 80 Menschen Platz."

"Die
Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel ist eine Justizvollzugsanstalt
des Landes Niedersachsen in Wolfenbüttel.
Sie geht auf eine 1790 eingerichtete Zwangsanstalt für Züchtlinge
zurück. Heute verfügt die JVA über rund
400
Haftplätze. Darüber hinaus gibt es eine Abteilung für
Untersuchungshäftlinge in Braunschweig und eine
Abteilung für
offenen Vollzug in Helmstedt."

"Der Ostgraben wird auch Stadtgraben bzw. ab 1599 auch Alte Oker genannt. Er folgt im Wesentlichen dem letzten
Bastionsausbau, was an den winkligen Abschnitten bei der Justizvollzugsanstalt zu sehen ist. Dort befand sich
ebenso wie oberhalb des Teichs Stadtgraben eine Bastion. Die Reste einer weiteren Bastion sind noch südlich des
Rosenwalls zu sehen. Das zwischen beiden Bastionen liegende Ravelin ist in die Bebauung Am Herzogtore
einbezogen worden. Das namensgebende Herzogstor befand sich hier von 1660 bis 1820 und wurde im Zuge der
Walldemolierung abgebrochen. An die Stelle traten die heute noch vorhandenen klassizistischen Wachhäuschen
und der Rondellplatz an der Richtung Braunschweig führenden Straße Am Herzogtore. Die Umgestaltung der
Befestigungsanlagen zu den heutigen Wallanlagen erfolgte – wie auch in Braunschweig – unter der Leitung von
Peter Joseph Krahe."

Hier ist auch ein Strandbesuch möglich, im Beach Club Wolfenbüttel.

Wenn es nicht gerade regnen würde, kommt hier Tropenfeeling auf!

Tanzen kann man am Stadtgraben auch lernen, in der Tanzschule am Park.

"Tritt
der Spaziergänger durch die Torbögen der Trinitatiskirche, so
tun sich vor ihm die Parkanlagen am
Stadtgraben auf. Hier, östlich der Festungswerke, lag außerhalb des
Kaisertores schon vor langen Zeiten
der ›Alte Gotteslagersche
Kirchhof‹. Auf der 1620 von Elias Holwein geschaffenen Stadtansicht ist der
Kirchhof mit der kleinen Dreifaltigkeitskirche gut zu erkennen. Angelegt wurde dieser Friedhof im
ausgehenden 16. Jahrhundert für die Gemeinde der durch Herzog Julius neu gegründeten Vorstadt
Gotteslager (heute Juliusstadt). Der Bau der Dreifaltigkeitskirche ist 1588/89 bezeugt. Im Pestjahr
1597 erlagen innerhalb weniger Monate mehr als 400 Personen der Seuche. Das Friedhofsgelände
war bald mit Gräbern gefüllt. Woltereck schreibt, dass es 1603 nötig wurde, den
»uhralten Gottes-Acker vorm Kayser-Thor zu
vergrössern«. Auf Anweisung »damaliger Landes-
Herrschaft« mussten der
Großvogt Arnd von Kniestedt und der Baumeister Paul Francke diese Erweiterung
vornehmen. Die Schloss-Gemeinde (zeitweilig eine eigene Gemeinde in der Dammfestung) und die
Gemeinde der Marienkirche erhielten hier eigene Bestattungsbereiche. Es ist zu vermuten, dass in dieser
Zeit wegen der Bauarbeiten an der neuen Hauptkirche der dortige Begräbnisplatz
nicht oder nur
eingeschränkt zur Verfügung stand und auf diese Weise Ersatz geschaffen wurde."

Der Friedhof ist heute aufgegeben, aber die Grabsteine sind stehen geblieben.

"Der Artilleriebrunnen wurde im Jahr 1927 zur Erinnerung an das Feld-Artillerie-Regiment Nr. 46 eingeweiht, das bis
1918 in Wolfenbüttel stationiert war. Ursprünglich stand er auf dem
Kaiserplatz (dem heutigen Holzmarkt) und befindet
sich heute auf dem Wall vor dem Schulhof an der Wallstraße." (Google Bildsuche)

Artillerie mit Pferden an den Kanonen auf dem Sockel.
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