Mal
wieder in einer Aller-Stadt
"Celle
ist eine große selbständige Stadt mit 66.930
Einwohnern (2025) und Kreisstadt.
Celle
liegt im Urstromtal der Aller."

"Die
Mittelstadt
gilt als südliches Tor zur Lüneburger Heide und ist
ein Ort mit einer
pittoresken Altstadt
mit über 400 Fachwerkhäusern und einem Schloss im
Stil der Renaissance und des Barocks."
Auch
wenn gerade Zeit für die Heideblüte ist (hier in der
Misselhorner Heide), interessiert uns die Stadt mehr.

"Das
Alte Rathaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in
der Stadt Celle und
war bis 1999 Sitz der Stadtverwaltung."

"Der Nordteil des Rathauses stammt aus der Zeit der
Stadtgründung im Jahr 1292. Gotische Gewölbe in
diesem
Bereich des Rathauses und im Ratskeller weisen darauf hin."

"Der
Nordgiebel im Stil der Weserrenaissance entstand 1579."
"Der Eingang der Stadtwerke Celle am
Südgiebel
wird geschmückt von zwei Prangersäulen mit
Halseisen und
der Jahreszahl 1786. Sie waren zwei von vier Pfeilern
der ehemaligen Gerichtslaube im Erdgeschoss des Rathauses. Dort
befanden
sie sich bis 1785.
Zunächst dienten sie als Pranger."

"Das Bomann-Museum ist ein Museum für
niedersächsische Volkskunde, Landes- und Stadtgeschichte und
eines
der größten Stadtmuseen in Niedersachsen.
Es wurde nach seinem Gründer und ersten Museumsdirektor
Wilhelm Bomann benannt."

Heute ist auch die ehemalige Löwenapotheke Teil des
Bomann-Museums.

"Das Schloss war vom 15. Jahrhundert bis 1705 ständiger
Herrschaftssitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg
aus der Dynastie der Welfen. Bis 1905 war es sommerlicher
Aufenthaltsort der Könige von Hannover. In den
letzten Jahren (ab 2007) wurden verschiedene Räume des
Schlosses zum Residenzmuseum umgestaltet.
Es zeigt unter anderem die Geschichte der Welfen, des ältesten
noch erhaltenen Fürstenhauses Europas, und
die Geschichte der Welfenresidenz vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Die Leitung des Museums obliegt dem Celler Bomann-Museum."

"Nachdem Herzog Otto II. der Strenge Altencelle aufgegeben hatte und
vier Kilometer nordwestlich eine neue
Siedlung, die spätere Stadt Celle gegründet hatte,
wurde bald nach 1300 mit dem Bau des Chors der 1308
geweihten, querschifflosen, aus Backsteinen und Feldsteinen errichteten
dreischiffigen Hallenkirche begonnen.
Im 14. Jahrhundert baute man am Langhaus. Als Herzog Ernst der Bekenner
mit seinem Generalsuperintendenten
Urbanus Rhegius die Reformation im Lüneburger und Celler Land
einführte, wurde die ursprüngliche
Marienkirche eine evangelische Gemeindekirche, eine Predigtkirche."
Das Seitenportal fällt heraus und daneben
Herzog
Ernst der Bekenner

"1676
bis 1698 wurde die Kirche vor allem im Inneren durchgreifend
barockisiert."

"Die Fachwerk-Altstadt ist die Hauptattraktion der Stadt Celle. Im
Zweiten Weltkrieg unbeschadet geblieben,
sind dort zahlreiche Fachwerkhäuser des 16. bis 19.
Jahrhunderts zu finden, die vor allem an den Hauptstraßen,
Schuhstraße, Zöllnerstraße und der Neuen
Straße liegen."

Das sind einige Häuser am Markt.

Die Schuhstraße

und ein Beispiel daraus.

Zwei Beispiele aus der Stechbahn.

Die Zöllnerstraße

und ein Beispiel für ein Portal.

Weitere Beispiele.

Das "Hoppener-Haus, das bekannteste und am prächtigsten
verzierte Fachwerkhaus der Celler Altstadt"

Die Seitenansicht.

Das ist das älteste Fachwerkhaus Celles.

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